Der Referenzbereich für das luteinisierende Hormon ist je nach Labor bzw. Methode ein wenig verschieden angelegt. So zum Beispiel in der Follikelphase 1.9 - 12.5 IE/l (bzw. 2,40 – 12,6 mIE/ml) in der Ovulationsphase 8.7 - 76.3 IE/l (bzw.14,0 – 95,6 mIE/ml) in der Lutealphase 0.5 - 16.9 IE/l (bzw.1,00 – 11,4 mIE/ml) in der Postmenopause 15.9 - 54 IE/l (bzw. 7,70 – 58,5 mIE/ml) und bei Männer 1,70 – 8,60 mIE/ml. LH wird im Vorderlappen der Hypophyse ausgeschüttet und spielt einerseits bei der Frau eine wichtige Rolle in derFollikelreifung, Ovulation und Gelbkörperbildung und andererseits beim Mann stimuliert es die Leydigzellen. Die Blutkonzentration des LH variiert sehr stark innerhalb eines Menstruationszyklus, wobei es um den 14. Tag des Zyklus am höchsten ist.

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