Als Hämaturie, wird die verstärkte Ausscheidung von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) im Harn bezeichnet. Der pathologische Grenzwert wurde dabei auf >130 000 Erythrozyten innerhalb von 24 Stunden festgelegt. Unterschieden wird in die ohne technische Hilfsmittel sichtbare Makrohämaturie bzw. in die nur unter dem Mikroskop feststellbare Mikrohämaturie. Des Weiteren kann auch eine schmerzlose von einer mit Schmerzen verbundenen Hämaturie differenziert werden.

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