Die Gürtelrose ist ein schmerzhafter Ausschlag der Haut, hervorgerufen durch das Varicella-Zoster-Virus aus der Familie der Herpes-Viren. Beim Erstkontakt, der zumeist im Kindesalter erfolgt, verursacht das Varicella-Zoster-Virus Windpocken. Nach dieser Infektion persistieren diese Viren jahrelang in den Nervenwurzeln, wo sie vom Immunsystem unerkannt bleiben. Später dann können verschiede Auslöser wie zum Beispiel eine Tumorerkrankung die Krankheit wieder zum Ausbruch bringen. Sowohl Windpocken als auch Gürtelrose sind ansteckend. In rund 90 Prozent der Fälle ist die Gürtelrose nach einem Monat ausgeheilt.
Symptome: Die Symptome sind ein brennendes Gefühl und später starke Schmerzen im Bereich der Hautstellen, die zu den Nervenbahnen gehören, Fieber und auch eine Lymphknotenschwellung können auftreten. Zwei bis drei Tage nach Beginn der starken Schmerzen kommt der typische Ausschlag hinzu: kleine Blasen auf geschwollenem und gerötetem Untergrund. Der Ausschlag erinnert etwas an Windpocken, ist aber auf einen bestimmten Bereich begrenzt.

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